Über Hörbücher

Viele Schriftsteller-Blogs langweilen, weil es in ihnen einzig um die Produktion des Autors geht: Der neue Roman ist da, das neue Cover, die neue Lesung. Nichts gegen Werbung in eigener Sache - aber ich wünsche mir doch mehr Einträge zu Literatur, Leben und eben: Schreiben!
Das soll natürlich nicht heißen, dass ich hier auf fabulalitera keine Krüger-News einfügen möchte - Beweis ist der heutige Eintrag.
Denn gleich vier neue Hörbücher sind nun bei Radioropa herausgekommen, deren Cover ich hier zusammengefügt habe:

 

... mag das Hören betören!
... mag das Hören betören!

 

Besonders freute mich, das damit auch wieder zwei vergriffene Titel lieferbar sind - aus einem daraus, dem “Erbe des Magiers” hier eine Hörprobe, gesprochen vom Schauspieler Manuel Kressin.

Ich stelle mir beim Hören immer vor, wie anstrengend das sein muss: 8 Stunden und 40 Minuten einen J.T. Krüger vorzulesen. Dann bleibt mir nur inbrünstig zu hoffen, dass den Sprechern meine Texte gefallen …

Ein bisschen fabulaliterarisieren zum Thema: Der ungebrochene Boom von Hörbüchern wundert mich ehrlich gesagt noch immer. Aufgewachsen in einer Zeit von Radio, Schallplatten und Audiokassetten (hm, das waren kleine Tonbänder aufgerollt in schokoladentafelgroßen Kassetten, die man in den Recorder einlegte und nach häufiger Nutzung als Bandsalalt wieder rauszupfte …), ist mir die heutige Beliebtheit des Mediums so erfreulich wie rätselhaft. Mittlerweile finde ich in meiner Stadtbücherei neue Romane oft nicht mehr als Buch, sondern nur noch als Silberscheibe - was natürlich des Guten zu viel ist …

Das war nicht immer so: In den Siebziger Jahren kam es zu ersten Kooperationen zwischen Radio und Verlagen - Luchterhand war etwa ein Pionier des “Hörbuchs” (in Kassettenform). Aber bis in die 80er hinein blieben diese Versuche erfolglos: Kein Mensch kaufte so etwas. Und erst anfang der 90er schaffte es der Goldmann-Verlag mit WDR-Krimi-Hörspielen, den Markt zu erobern. Als Mitte der 90er die CD aufkam, lief der Verkauf noch besser - und ein Ende ist nicht abzusehen: Ob (früher) Otto Sander oder (heute) Rufus Beck - die Magie des Geschichtenerzählens - mit Betonung auf “erzählen” - scheint ungebrochen.
Warum?
Keine Ahnung.
Aber schön ist’s.

WordPress Datenbank-Fehler: [Table 'wordpress.wp_comments' doesn't exist]
SELECT * FROM wp_comments WHERE comment_post_ID = '229' AND comment_approved = '1' ORDER BY comment_date


Kommentarbereich











Schreibe deine Meinung zum Thema:



 

Aus dem Leben

Kommentierte Links

Tipps & Tricks

Zitate übers Schreiben

Impressum




Suche: