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Reisen und SchreibenGerade von einem Frankreich-Urlaub zurückgekehrt, muss ich natürlich über das Thema Schreiben und Reisen fabulaliterarisieren. Max Frisch notierte einmal die schöne Aussage: “Auf Reisen gleichen wir einem Film, der belichtet wird. Entwickeln wird ihn die Erinnerung.” Recht hat er; und natürlich entwickelt diesen Film auf besondere Art jeder Text, der auf einer Reise beruht. Eines der größten Geschenke an Schriftsteller sind seine geöffneten Augen: Weitab von jeder Art Hobby oder Vorliebe begeistert er sich an allem, was er sieht - und baut es früher oder später in seine Texte ein. So entdeckten wir beispielsweise in den Midi-Pyrénées Europas größten Schmetterling, das Große Nachtpfauenauge. Anderes Beispiel: Die romanischen Bildnisse in Südwestfrankreich: Der Meister von Cabestany, die Portalfiguren in Moissac oder die in den Pyrenäen oft zu findenden romanischen Kapitelle. Zum Thema Reisen und Schreiben gibt es übrigens nicht nur ein schlechtes Buch, sondern auch eine spannende Webseite: das Archiv zur Geschichte des Individuellen Reisens. Empfehlenswert! Jede Reise ist voller Bilder, Gerüche und Geschichten. Und jede Reise ist ein göttliches Geschenk. So ähnlich dachte wohl auch Mark Twain, denn der schrieb in einem Brief: “In 20 Jahren werden Sie eher von den Dingen enttäuscht sein, die Sie nicht getan haben, als von denen, die Sie getan haben. Lichten Sie also die Anker und verlassen Sie den sicheren Hafen. Lassen Sie den Passatwind in die Segel schießen. Erkunden Sie. Träumen Sie. Entdecken Sie.” WordPress Datenbank-Fehler: [Table 'wordpress.wp_comments' doesn't exist] Kommentarbereich |
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