Nachfreude an der Buchmesse

Jetzt schläft das Monster wieder für ein Jahr. Es ließ nicht ganz 300.000, sondern nur 283.293 Besucher auf seinem Messehallen-Rücken herumkrabbeln. Und machte Spaß wie eh und je.
Für mich besonders ob meiner Lesung auf dem Kinder- und Jugenbuchforum in Halle 3.0 – begleitet und umsorgt von Robert Seydel und Joanna Storm (vielen, vielen Dank – Ueberreuters, Ihr seid klasse!).

Jugendbuchforum in Halle 3.0

Lesung aus „Der Racheengel von Venedig“

Eine Lesung bedeutet immer schmackhaftes Gegen- gewicht zur Schreiberei am Computer. Wochen- oder monatelang tippt man auf die Tasten, formt Geschichten aus 24 Buchstaben und lebt allein mit seinen Figuren. Das Vorlesen später öffnet dagegen zwei neue Türen: die eine zum Publikum, zu den Menschen, für die ich schreibe, für ihre Fragen und ihre Neugier. Die andere Öffnung ist privater: Selbstpräsentation, öffentliches Auftreten, sich darstellen – kurz: Show. Am Schreibtisch schlüpft der Autor in seine Figuren und bleibt still. Auf der Bühne aber – da spielt er sich selbst.

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