Der lange Abschied
[ Raymond Chandler, 1953 ]
Inhalt
Der ist weitschweifig, über mehrere Jahre ange- legt und wunderbar komponiert. Privatdetektiv Philip Marlowe aus Los Angeles lernt den Sol- daten und Säufer Terry Lennox kennen, der bald als Verdächtiger am Tod seiner Frau gehandelt wird und Marlowe um Hilfe bittet. Der schmug- gelt Lennox über die Grenze nach Mexiko und landet wegen Beihilfe im Gefängnis. Dort holt ihn ein Verleger zu eigenen Zwecken heraus – Marlowe soll den verschwundenen Schriftsteller Roger Wade suchen. Und natürlich führen die beiden Fälle zu einem einzigen zusammen.
Meinung
Gefällt mir persönlich noch besser als Der gro- ße Schlaf von 1939 – Marlowes erstem Auftritt. Chandler gelingt es, die Krimihandlung als Unterlage für jene Juwelen auszubreiten, die ihn wirklich interessieren: Gelungene Charakterstu- dien, große Themen wie Freundschaft, Liebe oder Hass. Und die Sprache macht einfach nur
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