Rede
entdecken, die man ohne Wörter und Beschrei- bungen vielleicht nicht so leicht findet.
Ich fühle mich sehr geehrt, hier stehen zu dürfen. Mit Mikrofonen habe ich schon die ein oder andere Erfahrung, aber normalerweise sitze ich dann einfach da, schlage mein Buch auf und lese vor. Heute ist das anders. Heute bin ich glücklich und froh und zappelig, weil eins meiner Papierkinder ausgezeichnet wird, bin stolzer Papa sozusagen. Und das macht wirk- lich viel Spaß. Zu verdanken habe ich das Ihnen, vor allem natürlich der Jury. Mein Loblied auf Literaturpreise kann ich gar nicht laut genug singen – alles, was ich bis jetzt erreichte, nahm seinen Anfang über Wettbewerbe, Stipendien, Auszeichnungen. Ich sage das gern und oft – und schon deshalb, um Mut zu machen und die Möglichkeit zu präsentieren: Es klappt, es funk- tioniert. Auch ohne Beziehungen und andere Vitamine. Jedenfalls habe ich mir fest vorge- nommen, dass ich – sollte ich mal wirklich viel Geld haben – sofort einen Förderpreis stiften werde. Und bis dahin werde ich tun, was Schrift- steller eben machen: erzählen.
Zu den zwei schon erwähnten Schriftsteller-
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