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Interview

J.T.K.: Ach, so schwierig ist das auch nicht. Thomas Mann hat mal gesagt: “Phantasie ha- ben heißt nicht, sich etwas ausdenken, es heißt, sich aus den Dingen etwas machen.”

Jesse: Klingt schön.

J.T.K.: Ist es auch. Klar bekomme ich Ideen und Impulse aus Zeitung und Kino, aus Büchern und Bildern. Aber mehr noch aus den Geschichten, die ich meinem Nachbarn in der Straßenbahn ablausche, oder einem Gesicht, das an der Straßenecke steht. Schreiber müssen, genau wie Maler, die Augen ständig offenhalten …

Jesse: Und die Ohren auch.

J.T.K.: Genau. Und am besten noch dazu ein Notizbuch.

Jesse: Immer offenhalten!

J.T.K. (lacht): Noch Fragen?

Jesse: Naja! Vielleicht nach dem abschließen- den Rat für alle die schreiben und veröffent- lichen wollen?

J.T.K.: Nun, jeder hat da seinen eigenen Weg.

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